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Erfolgsfaktor Körpersprache: 10 non-verbale No-Gos, die Sie unbedingt vermeiden sollten.

Erfolgsfaktor KörperspracheGebeugte Schultern, ein unsicherer Blick, eine gerümpfte Nase – wir Menschen kommunizieren auch non-verbal. Bereits kleine mimische Ausdrucksvariationen wie das Hochziehen der Augenbraue geben Aufschluss über unsere wahren Gefühle. Unsere Körpersprache sagt viel darüber aus, wie es uns geht, wie wir fühlen und denken. Sie verrät sogar, ob wir unseren Gegenüber sympathisch finden oder eine Abneigung gegen ihn hegen. Jede Art von Mimik, Gestik oder Haltung transportiert eine Botschaft nach außen und wird von Ihren Mitmenschen unbewusst interpretiert. Umso wichtiger ist es, bei der Kommunikation nicht nur auf seine Wörter, sondern auch auf seine Körperhaltung zu achten. Diese zehn Ausdrucksformen sollten Sie unbedingt vermeiden, wenn Sie einen guten, selbstbewussten und offenen Eindruck hinterlassen wollen.

1. Auf die Uhr schauen
Das Gespräch zieht sich in die Länge und auf Sie wartet schon der nächste Termin? Sie haben das Gefühl, die Geschichte aus dem letzten Sommerurlaub schon das zehnte Mal zu hören oder sind von den lästigen Fragen Ihres Gegenübers genervt? Egal, ob Sie sich langweilen und sich wünschen, die Unterhaltung wäre endlich vorbei, oder unter Zeitdruck stehen, während eines Gespräches sollten Sie es vermeiden, häufig auf die Uhr zu blicken. Der Blick auf die Uhr ist eine aussagekräftige Gestik. Er signalisiert dem Gegenüber Desinteresse, Ablehnung oder gibt ihm das Gefühl, dass Sie eigentlich Besseres zu tun hätten, als dieses Gespräch zu führen. Das gilt als unhöflich und abweisend. Wenn Sie wirklich zeitlich gebunden sind, sollten Sie es Ihrem Gesprächspartner am besten direkt sagen. So entsteht bei Ihrem Gegenüber nicht erst der Irrglaube, dass er Sie langweilt.

2. Gegenstände vor den Körper halten
In unangenehmen oder ungewohnten Situationen neigen wir dazu, Gegenstände vor unserem Körper zu halten. Die Hände fest um die wärmespendende Kaffeetasse zu klammern, gibt uns Halt und wirkt beruhigend. Besonders wenn wir nicht wissen, wohin mit den Händen, ist es praktisch, etwas festzuhalten, egal ob es sich dabei um eine Kaffeetasse, eine Handtasche oder einen Laptop handelt. Doch wenn Sie Gegenstände vor den Körper halten, werden Sie als schüchtern und zurückhaltend empfunden. Für Ihren Gesprächspartner hat es den Anschein, als würden Sie sich in seiner Gegenwart nicht wohlfühlen und sich verstecken. Besser ist es, wenn Sie alle Gegenstände auf den Tisch legen. Sollte es keine Möglichkeit geben, den Gegenstand abzulegen, dann tragen Sie ihn auf der Seite. So wirken Sie offener und zugänglicher.

3. Kinn streicheln
Das Streicheln des Kinns ist eine typische Denkerpose. Die meisten Menschen interpretieren in diese Gestik, dass ihr Gegenüber scharf – vielleicht sogar kritisch – über etwas nachdenkt. Kein Wunder also, dass Sie bei Ihrem Gegenüber ein ungutes Gefühl hinterlassen, wenn Sie über Ihr Kinn streicheln, während Sie ihn anschauen.

4. Fussel von der Kleidung entfernen
Kennen Sie das? Mitten im Gespräch entdecken Sie einen Fussel auf dem Ärmel. Eigentlich denken Sie sich nichts dabei, wenn Sie diesen während des Gesprächs entfernen. Ihr Gesprächspartner könnte diese Gestik allerdings falsch interpretieren. Für ihn scheint es unter Umständen so, als hätten Sie entweder nichts Besseres zu tun oder würden sich ablenken wollen. Er könnte den Eindruck gewinnen, dass Sie entweder gelangweilt sind oder keine ehrliche Antwort geben wollen. Das Gespräch ist also eine denkbar ungünstige Zeit, um Fussel zu entfernen, denn die Aufmerksamkeit sollte bei Ihrem Gegenüber und nicht bei Ihrer Kleidung liegen.

5. Der Blick nach unten
Blickkontakt ist während eines Gespräches das A und O. Nicht wenige haben das Problem, dass sie während eines Gespräches häufig den Kopf senken oder kurz zum Fußboden blicken. Besonders wenn ihnen etwas unangenehm ist oder sie unsicher sind, weichen sie auf diese Weise dem Blick des anderen aus. Selbst wenn Sie Ihre Unsicherheit mit Worten perfekt tarnen können, der Blick nach unten verrät Sie. Sie wirken schüchtern oder sogar desinteressiert. Vermeiden Sie es deswegen, nach unten zu schauen, und bemühen Sie sich stattdessen, stets den Blickkontakt zu halten. So begeistern Sie mit einer selbstsicheren, interessiert wirkenden Ausstrahlung.

6. Bauchnabel und Augen zeigen in unterschiedliche Richtung
Zwar sehen Sie Ihren Gegenüber an, Ihre Aufmerksamste gehört ihm, aber im Inneren wollen Sie schon weiter. Genau das signalisieren Sie, wenn Ihre Füße oder Ihr ganzer Oberkörper in eine andere Richtung zeigt. Achten Sie bei Gesprächen darauf, dass Ihr ganzer Körper dem Mitmenschen zugewandt ist, sodass Sie nicht den Eindruck vermitteln, dass Sie nur halbherzig am Gespräch teilnehmen und dass Sie kein Interesse an ihm haben.

7. Arme verschränken
Sicher ist es Ihnen auch schon passiert, dass Sie unbewusst die Arme ineinander verschränkt haben, einfach weil es in manchen Situationen bequemer ist. Nicht immer haben wir dabei einen Hintergedanken. Unser Gegenüber allerdings weiß das nicht. Er sieht nur die verschränkten Arme, nicht Ihre Intention dahinter. Für ihn kann es so wirken, als seien Sie nicht offen für das, was er sagt. Wenn Sie die Arme ineinander verschränken, bauen Sie eine physische Barriere zu Ihrem Gesprächspartner auf und wirken ablehnend und desinteressiert. Im schlimmsten Fall vermitteln Sie den Eindruck, dass Sie auf Konfrontation aus sind. Auch ein ehrliches Lächeln kann die deutliche Sprache dieser Haltung nicht ausgleichen. Deswegen ist es ratsam, diese Haltung ganz zu vermeiden.

8. Den Kopf in die Hände stützen
Wirft man einen Blick in die Klassenräume von Schulen oder in die Vorlesungsräume von Universitäten, so begegnet man dieser Körperhaltung besonders oft. Stützen Sie den Kopf in die Hände, erscheinen Sie gelangweilt.

9. Eine gebeugte Körperhaltung
Besonders unsere Haltung wirkt sich stark auf den ersten Eindruck aus. Eine gebeugte Körperhaltung mit hängenden Schultern und gesenktem Kopf ist ein Zeichen für mangelndes Selbstbewusstsein. Wenn Sie krumm auf dem Stuhl sitzen, wirken Sie klein und schwach. Zeigen Sie Ihrem Gegenüber, dass Sie sich nicht verstecken müssen, dass Sie wer sind. Halten Sie stets den Rücken gerade und aufrecht, denn aufrecht sitzen und gehen zeugt von Stolz und Selbstbewusstsein. Auch Ihre Stimme profitiert von einer guten Haltung, denn eine gute Haltung wirkt sich auf die Atmung und den Kehlkopf aus und verhilft Ihnen zu mehr stimmlicher Kraft.

10. Breibeinig dastehen oder Beine kreuzen Auch die Haltung Ihrer Füße beeinflusst, wie Sie von Ihrem Gegenüber wahrgenommen werden. Je nachdem, wie Sie stehen, können Sie dominant oder schüchtern wirken. Besonders Frauen neigen dazu, die Beine beim Stehen zu überkreuzen, sodass die Füße sich an den Außenseiten berühren. Überkreuzte Beine wirken häufig steif und unsicher. Für eine souveräne Ausstrahlung sollten Sie das Gewicht gleichmäßig auf beide Beine verteilen. Achten Sie aber darauf, nicht zu breit zu stehen, da Sie ansonsten Dominanz und Überlegenheit signalisieren.   Damit Sie authentisch wirken, ist es wichtig, dass verbale und non-verbale Kommunikation zusammen passen. In vielen Situationen ist die Körpersprache ein wichtiger Erfolgsfaktor, denn sie bestimmt, wie wir bei Bewerbungsgesprächen, Verhandlungen oder im Kundenkontakt wirken. Sie wollen lernen, Ihre Körpersprache gezielt einzusetzen, um Ihre Mitmenschen von sich zu überzeugen? In unseren stagement Seminaren lernen Sie die Macht der Körpersprache zu nutzen. Kleine Lerngruppen von 3-5 Teilnehmern garantieren dabei eine besonders intensive Arbeitsatmosphäre mit einem sehr hohen Praxisanteil. Ausführliche Informationen zu unseren Seminaren finden Sie auf unserer Internetseite:

www.stagement.com

 

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